Neuigkeiten vom Achterwasser und Oderhaff (18.12.2014)

AchterwasserLieber Segelfreunde,

Laufers Jahrestörn führte binnen nach Stettin und über den östlichsten
Mündungsarm der Oder außen wieder zurück. Manches Neue war zu entdecken, was
dem einen oder anderen schon bekannt sein mag.

Neuer Hafen Stagnieß:

Er kann jetzt sicher bis 2.00 m Tiefgang angelaufen werden. Liegeplätze sind
gut geschützt; ringsum Bäume. Ansonsten ist der Hafen aber eine
Katastrophe!!
Die Bilder sprechen für sich!
Die Boxen sind viel zu kurz. Die 21 kleinen Boxen sind 9 m lang und unser
Boot mit 2.78 m BüA passt gerade rein! Um sich am Waschbecken im neuen
Toilettengebäude zu waschen muß ‚Eintritt‘ (20 Cent) in die Waschkabine
bezahlt werden – zusätzlich kommt dann noch der 1.- Euro zur Benutzung des
Waschbeckens hinzu!!! Deshalb gehen die Segler zum Waschen und Duschen auf
den benachbarten Campingplatz, wo auch die Liegegebühr beim Platzwart zu
entrichten ist. So ist das Sanitärgebäude mit Hafenmeisterbüro ein total
überdimensioniertes WC, denn nur als solches wird es von den Seglern
benutzt!
In diesem Hafen wurden mehrere 10 000.- Euro sinnlos versenkt. Die
Gemeindeangestellten halten mit ihrer Meinung über dieses Objekt nicht
hinter dem Berg! Der planende Ingenieur habe sich von den einheimischen
Seglern nicht belehren lassen und die Gemeinde das so akzeptiert.

Altwarp:

Dank rückläufiger Fischerboote findet man in Altwarp immer Platz. Im
‚Haff-Stübchen‘ kann man gut Fisch essen! Nach Neuwarp fährt man am besten
mit dem Fährkutter. Ist sehr schmuck geworden!! Es gab nämlich viel Geld aus
der Zeit des Butterdampfertourismus an die Gemeinde zurück – per
Gerichtsbeschluss! Der polnische Staat wollte nämlich die Anlegegebühr
einbehalten. Für die Altbausanierung gibt es zinslosen Kredit!!

Ziegenort:

Das Seglerzentrum wird immer ungepflegter. Allerdings sind die jungen Leute,
die Hafendienst machen, sehr zuvorkommend und freundlich! Ruhiger liegt man
im Becken südlich davon. Die beiden kleinen Kneipen direkt am Hafen sind
sehr zu empfehlen. Das Bier wird gut gezapft und schmeckt!

Stettin:

Wie immer noch am besten in der Marina Goclaw fest machen und mit der Tram
Nr. 6 ins Centrum fahren. Achtung: Fahrkartenverkauf in allen Kiosken, die
ja zahlreich sind! Nicht mehr in der Tram! Mehrere Kioske in Marinanähe!

Lubin und Wapnica :

Der alte Fischerhafen von Wapnica ist sehr gut saniert. Alles da! Von dort
sind es knappe drei Kilometer bis zur auf der Höhe gelegenen Kirche von
Lubin. Dort gibt es interessante Ausgrabungen und eine kleine Kneipe mit
fantastischem Ausblick auf das Oderdelta! Grandios!   Achtung1 Von Tonne zu
Tonne hangeln, dann kommt man gut durch die Stellnetze vor allem an der
Steilküste bei Lubin. Wer im Sommer an den Strand von Mistroy will, sollte
das lieber sein lassen. Belegter als jeder Strand auf Rügen!!!

Wollin:

Der Weg über den östlichsten Mündungsarm der Oder ist durch zwei feste
Brücken mit 12.40 m Höhe ausgezeichnet. Wolliner Segler krängen ihr Boot mit
lebendem Ballast, der jeweils auf der anderen Seite an Land gesetzt wird.
Die Mannigfuald kam mit 20 cm Freiraum unten durch. Inzwischen gute
Anlegemöglichkeiten in Wollin. Nach Wollin eröffnet sich eine sehr reizvolle
und einsame Landschaft. Ankerfreude pur! Am Morgen krähende Hähne
garantiert. Bis 1.70 m Tiefgang gut zu machen.

Kamien Pomorski:

Das Städtchen hat jetzt eine erstklassige Marina. Man spricht deutsch und
akzeptiert Bezahlung in Euro. Orgelmusikfreunde sollten sich nach Konzerten
erkundigen. Sehr freundliche Hafenmeister. WLAN in Hafenbüronähe.

Dievenow:

Das Städtchen an der Mündung hat jetzt auf der Binnenseite hinter der Brücke
neue Liegeplätze. Öffnungszeiten alle zwei Stunden zur geraden Stundenzahl.
An der Brücke Tankstelle.

Swinemünde:

Auf der Ostseite der Einfahrt ist jetzt ein großes Hafenbecken fertig
gestellt. In der Marina werden nach wie vor nur Zloty angenommen!!!!!!! Eine
kleine Wechselstube gibt’s jetzt am Hafen. Macht euch die Mühe eines
Spaziergangs zum Kaffee im Cafe im Kirchturm! Die Stadt verändert sich
rasant, vor allem die Promenade. Ob immer zum Guten, ist die Frage! Die
Konkurrenz im Westen muss aufpassen!

Wer noch nicht tief im Haff war, sollte es mal versuchen. Das einzig
hinderliche sind die Stellnetze.

Komm gut durch den Winter und träum vom Boot ( Letzteres gilt natürlich
nicht für Annette und Thomas!!!!!)

schlowly und Hildegard

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